Konstantin Grcic / Konstantin Grcic Industrial Design

Die Designs von Konstantin Grcic zeichnen sich durch eine tiefgründige Recherche sowie eine grosse Leidenschaft für Technik und Material aus. Bei den Funktionen der Produkte orientiert sich Grcic an den menschlichen Bedürfnissen und kombiniert formale Strenge mit Scharfsinn und einer guten Prise Humor. Die reduzierte Formensprache seiner Produktentwürfe bezeichnet er selbst als einfach und schlicht.

Grcic wurde 1965 in München geboren und liess sich an der John Makepeace School (Dorset, England) zum Möbelschreiner ausbilden, danach studierte er Industriedesign am Londoner Royal College of Art. 1991 gründete Grcic sein Studio Konstantin Grcic Industrial Design (KGID) in München und entwirft seither Möbel, Produktdesigns und Leuchten für führende designorientierte Unternehmen wie Authentics, BD Ediciones, ClassiCon, Flos, Flötotto, Magis, Maharam, Mattiazzi, Muji, Nespresso, Plank, Serafino Zani, Thomas-Rosenthal und Vitra.

Seine Arbeiten finden sich in den ständigen Ausstellungen grosser Museen, darunter das MoMA in New York und das Pariser Centre Georges Pompidou, und wurden weltweit in wichtigen Design-Ausstellungen gezeigt, unter anderem im Museum Boijmans Van Beuningen (Rotterdam, 2006), im Haus der Kunst (München, 2006) und am Art Institute of Chicago (2009).

Das Vitra Design Museum (Weil am Rhein, Deutschland) zeigt mit "Konstantin Grcic - Panorama" derzeit die bislang grösste Einzelausstellung über Konstantin Grcic und seine Arbeiten.

Neben seiner Tätigkeit als Designer kuratiert Grcic auch Ausstellungen. 2012 verantwortete er das Ausstellungsdesign des Deutschen Pavillons auf der 13. Architekturbiennale in Venedig.

An der Zusammenarbeit mit Laufen reizen Konstantin Grcic besonders die Möglichkeiten, die die revolutionäre SaphirKeramik bietet. Ziel seiner Entwürfe mit diesem Werkstoff ist es, höchste industrielle Präzision mit der Anmutung massgefertigter handwerklicher Arbeit zu kombinieren. Bislang entstand eine Studie aus Waschtischen mit unterschiedlichen Formen und Texturen, die dank der filigranen Keramik wie Juwelen wirken.

Konstantin Grcic: „Was die Waschtische aus SaphirKeramik so aussergewöhnlich macht, ist die subtile Reduktion des Materials, die dank technischer Innovation möglich wurde, sowie die geometrischen Rhythmen, die die Oberflächen formen.“