Schalen aus Saphirkeramik

Ein Paradigmenwechsel im Design: Neue Waschtischschalen aus SaphirKeramik von Laufen

Mit seinen neuen, filigranen Saphirschalen im architektonischen Living-Design revolutioniert der Schweizer Badspezialist Laufen den Designanspruch an Keramik-Waschtische. Das äußerst dünnwandige und feine Design der Waschtischschalen wurde durch den Einsatz der neuen SaphirKeramik von Laufen möglich. Die neue Sanitärkeramik ist dank der Beimischung des Minerals Korund extrem hart und stabil und eröffnet völlig neue Möglichkeiten im Bad-Design.

Bislang erforderten Stabilität und Stoßfestigkeit von Waschtischen eine gewisse Dicke der Wandungen. Aufgrund der mit der SaphirKeramik erreichbaren Härte und Festigkeit können die Wandstärken nun extrem verschlankt und Kanten und Ecken präziser ausgeformt werden, ohne dass Stabilität und Bruchsicherheit verloren gehen. Die möglich gewordene Verfeinerung trägt den Ansprüchen an ein modernes, minimalistisches Bad-Design Rechnung. Die Saphirschalen von Laufen vermitteln eine ansprechende Leichtigkeit und beschränken sich auf ihre unmittelbare Funktion in schönster Form: das Bereithalten von Wasser.

Entworfen wurden die neuen Waschtischschalen vom Stuttgarter Designer Andreas Dimitriadis (platinumdesign). „Die neue Keramik von Laufen bietet mir als Designer ungeahnte Möglichkeiten beim Entwurf und erfordert ein ganz neues Denken“, begeistert sich Dimitriadis, „statt in Flächen und Toleranzen denken wir jetzt in exakten Kanten und feinen Wandstärken.“ Tatsächlich arbeiteten Dimitriadis und sein Team beim Entwurfsprozess mit Modellen aus Pappe, um die dünnen Wandstärken von nur rund 4 mm und definierten Kanten mit 1-2 mm-Radien überhaupt realistisch nachbilden zu können. Zum Vergleich: Bei klassischer Keramik sind selbst bei einem ausgesprochenen Keramikspezialisten wie Laufen Wandstärken von 8 mm und Radien von 7 bis 8 mm Standard.

Besonderes Augenmerk legten der Schweizer Hersteller und der Stuttgarter Designer allerdings darauf, dass die Schalen aus der neuen Keramik bei aller Präzision den humanen, natürlichen Charakter von Keramik beibehalten. „Technisch wäre noch mehr Exaktheit möglich gewesen“, bestätigt Dimitriadis, „aber wir haben bewusst darauf verzichtet, um die sympathische, körperfreundliche Ausstrahlung der Keramik zu bewahren – niemand möchte bei der Körperpflege Bekanntschaft mit scharfen Ecken und Kanten machen.“

Völlig neu überdacht werden mussten auch die Proportionen der Waschtischschalen: Denn einerseits wirken die Schalen in der Außensicht sehr kompakt, andererseits das Innenbecken aufgrund der dünnen Wandungen sehr groß. „Hier das optimale Verhältnis zu finden war eine echte Herausforderung“, sagt Dimitriadis, „wir mussten zum Beispiel die rechteckige Waschtischschale etwas niedriger machen als die quadratische, damit ein ausgewogener Gesamteindruck entsteht.“ Die quadratische Waschtischschale wird in den Maßen 360 x 360 x 130 mm hergestellt, die rechteckige in den Dimensionen 600 x 340 x 110 mm. „Auch wenn es ein Paradigmenwechsel im Designprozess ist, freue ich mich auf weitere Entwürfe mit der Saphirkeramik“, ergänzt Dimitriadis, „die Möglichkeiten sind einfach fantastisch – da juckt es einen Designer schon gewaltig in den Fingern.“