Wasser neu erleben: Yves Behar
Für LAUFEN hat der Designer Yves Behar mit VOLTA den Waschtisch neu erfunden und das Wasser auf radikal neue Weise ins Bad gebracht.
Für LAUFEN hat der Designer Yves Behar mit VOLTA den Waschtisch neu erfunden und das Wasser auf radikal neue Weise ins Bad gebracht.
Wasser fasziniert die Menschen seit jeher. Designer Yves Behar hat nun mit VOLTA einen Waschtisch aus Saphirkeramik entworfen, der Wasser im Bad auf völlig neue Weise präsentiert. Dafür hat er die traditionelle Form des Waschtischs radikal hinterfragt.
Yves Behar zählt zu den gefragtesten Designern weltweit. Er hat Welterfolge wie den Wassersprudler SodaStream und den Fernseher Frame von Samsung entworfen. Nun hat Yves Behar erstmals Sanitärkeramik für LAUFEN entworfen – eine Herausforderung, der er sich mit großem Engagement gestellt hat.
Behar beschreibt VOLTA als „Design für eine Welt im Wandel“. Seine Inspiration: der neue E-Kiln, der weltweit erste CO₂-freie Brennofen für Sanitärkeramik am LAUFEN Standort in Gmunden. Sein Entwurf unterstreicht eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit des weltweit ersten elektrischen Tunnelofens. Nachhaltigkeit durch Design erlebbar machen – diese Idee treibt Yves Behar an.
Behar wollte den Waschtisch für seinen Entwurf völlig neu denken: „Bei einem Waschtisch fließt das Wasser normalerweise direkt vom Wasserhahn in den Abfluss. In der Natur hingegen ist Wasser in Bewegung, mal langsam, mal schnell. Ich habe intensiv darüber nachgedacht, wie ich diese physischen, visuellen und emotionalen Eigenschaften von Wasser in mein Projekt für LAUFEN integrieren kann.“
Yves Behar beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit dem Thema Wasser: „Wasser war schon immer ein wichtiger Teil meines Lebens. Ich bin am Genfer See aufgewachsen. In Kalifornien, wo ich heute lebe, verbringe ich viel Zeit am Meer.“ Deshalb wollte ich mit meinem Design unbedingt das Erlebnis von Wasser vermitteln!“
Wasser selbst steht im Mittelpunkt von Yves Behars Design. „Das Design tritt in den Hintergrund und lässt das Wasser in den Mittelpunkt treten“, beschreibt Behar seinen kreativen Ansatz. „Unser Ausgangspunkt im Designprozess war nicht die äußere Form des Beckens, sondern die innere. Wir experimentierten mit verschiedenen Methoden, um das Wasser im Becken in Bewegung zu versetzen. Wir entdeckten, dass es möglich ist, das Wasser kontrolliert in Richtung des Abflusses zirkulieren zu lassen.“
Das Radikale daran ist, dass Behars Entwurf nicht mehr die Form einer klassichen Waschschüssel hat. Das Wasser fließt eine geschwungene Rampe hinunter, die sich spiralförmig in die runde Grundform des Waschbeckens einschreibt. Das Wasser muss nicht mehr aus einem Wasserhahn fließen. Es fließt aus einer Öffnung am oberen Ende der Rampe und wird zum Abfluss in der Mitte des Beckens, am Fuß der Rampe, geleitet. Dadurch entsteht auch eine neue Ästhetik, wie Behar betont: „Sehr geometrisch, sehr minimalistisch, sehr schlicht.“
Bei geschlossenem Ablauf sammelt sich das Wasser am Fuß der Rampe und bildet einen kleinen „Pool“. So muss beim Waschen oder Reinigen nicht das gesamte Becken gefüllt werden. Die Trockenzonen können dann als Ablageflächen genutzt werden. Ein weiterer Effekt der Beckenform: Durch die rotierende Bewegung des Spülers wird die Keramik gleichzeitig gereinigt.
Yves Behar war es wichtig, ein Design zu schaffen, das hilft, Wasser zu sparen. LAUFEN und Yves Behar teilen den Anspruch, durch ihr Handeln einen positiven Beitrag für Umwelt und Gesellschaft zu leisten. Behar ist Mitbegründer der Organisation „Cradle to Cradle“ und einer der wichtigsten Pioniere in der Förderung und Entwicklung recycelbarer Produkte und Materialien. Sein Studio Fuseproject in San Francisco engagiert sich in verschiedenen Projekten in den Bereichen Nachhaltigkeit, Bildung und globale Entwicklung. So entwarf Fuseproject beispielsweise Tablets und Computer für die OLPC-Initiative „One Laptop Per Child“ und arbeitet an 3D-gedruckten Häusern für einkommensschwache Familien. Yves Behar war daher der ideale Partner für LAUFEN, um ein Projekt zu realisieren, das die Möglichkeiten des bahnbrechenden LAUFEN E-Kiln kreativ zum Ausdruck bringt.
„Ich bin ein Wassermensch“, sagt Yves Behar über sich selbst. „Die Bewegung des Wassers hat eine hypnotisierende Wirkung auf mich.“ Behars Studie für LAUFEN fängt diese Emotion perfekt ein. Die Poesie des Wassers wird unmittelbar sichtbar und spürbar. Genau das war Behars Ziel: „Wasser ist für mich ein magisches Element. Mit meinem Design möchte ich die Magie des Wassers zeigen.“